Hohe Zufriendenheit bei ehrenamtlich Engagierten



Deutliche wurde, dass die Ehrenamtlichen der Caritas in hohem Maß durch eine enge Verbundenheit zu Kirche und Glauben geprägt sind (60 Prozent). Personen, die seit wenigen Jahren ehrenamtlich tätig sind, betonen stärker den Wunsch, sozial etwas bewegen und verändern zu wollen. Darunter engagieren sich auch Personen sozial in Diensten und Einrichtungen der Caritas, die bekunden, sie seien in geringem Maß der Kirche verbunden. Über 70 Prozent aller Befragten sehen in ihrem Engagement eine gesellschaftlich relevante Tätigkeit, die dem eigenen Leben Sinn gibt. Die Zufriedenheit mit dem eigenen Tun ist außerordentlich hoch, ebenso das Gefühl, dass die Arbeit von den Hauptamtlichen geschätzt wird. Jeder fünfte ehrenamtlich Mitwirkende ist bereit, noch mehr Zeit in sein Ehrenamt zu investieren.
Ergänzend zur Befragung durch das Allensbach-Institut wurden von Johann Michael Gleich, Professor an der Fachhochschule Köln, Interviews zu Motiven, Erfahrungen und Erwartungen mit 60 Ehrenamtlichen durchgeführt. Deutlich wurde, dass die Ehrenamtlichen in der Caritas keine einheitliche Gruppe darstellen. Dies erfordert zukünftig eine differenzierte Ansprache des Verbandes, die deutlich macht, in welchen Bereichen das Ehrenamt benötigt wird und welche gegenseitigen Erwartungen bestehen.

Kontakt: Dr. Eugen Baldas, Referatsleiter Gemeindecaritas und Engagementförderung, Telefon 0761 200-425, E-Mail: eugen.baldas(at)caritas.de

Herausgegeben von
Deutscher Caritasverband e.V.
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